Carolin Wiedemann ist Journalistin und Soziologin.

Sie schreibt u.a. für die FAS, ak, Spiegel und Missy Magazine über Fragen nach Kritik und Emanzipation.

Am 28. Januar erscheint ihr neues Buch „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats“ über gegenwärtigen Antifeminismus und die Frage nach der Überwindung patriarchaler Zustände im Verlag Matthes&Seitz.

Von 2016 bis 2020 war sie Redakteurin des Magazins Frankfurter Allgemeine Quarterly, das sie mit entwickelt hat. 2021 ist sie Mitglied der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Manuela Bojadzijev „Integration, soziale Netzwerke und kulturelle Lebensstile“ am BIM der Humboldt Universität Berlin.

In Hamburg und Paris hat sie Journalistik und Soziologie studiert und im Anschluss eine Doktorarbeit zu neuen Formen von Kollektivität und Subversion unter digitalen Bedingungen verfasst, die 2016 im transcript Verlag erschien („Kritische Kollektivität im Netz“).

An verschiedenen Universitäten gibt sie Seminare u.a. zur Einführung in feministische Theorie, zum Werk von Michel Foucault und zur Analyse digitaler Medien.

Sie ist im Vorstand der internationalen Menschenrechtsorganisation Humanity in Action, Teil des Netzwerks für kritische Migrationsforschung kritnet und Mitherausgeberin des wissenschaftlichen Journals zu digitalen Kulturen spheres.